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Ökumene im Spannungsfeld von Krieg und Frieden. Konfessionelle Positionen und friedensethische Reflexionen
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Ökumene im Spannungsfeld von Krieg und Frieden. Konfessionelle Positionen und friedensethische Reflexionen

Aufbaukurs Theologie - Studientagung

12. Februar, 18:00 Uhr, bis 14. Februar 2023, 13:00 Uhr

Von Beginn an hat sich die ökumenische Bewegung mit Fragen des Friedens und dessen Gefährdung durch Konflikte befasst. Der 1914 gegründete „Weltbund für die Freundschaftsarbeit zwischen den Kirchen“ hat sich insbesondere in der Zwischenkriegszeit der Friedens- und Versöhnungsarbeit gewidmet. Er war auch an der Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen beteiligt, dessen erste Vollversammlung in Amsterdam 1948 als gemeinsame Überzeugung festhielt: „Krieg soll nach Gottes willen nicht sein“. Bis heute ist die ökumenische Arbeit diesen Schwerpunkten verpflichtet.

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine kam es Ende Februar 2022 zu einem Krieg, der neben dem unsäglichen menschlichen Leid in Folge auch zu Spannungen und Brüchen innerhalb der Orthodoxen Kirche, aber auch in der ökumenischen Bewegung weltweit führte. Die christliche Friedensethik sieht sich herausgefordert angesichts des Krieges und sucht nach „neuen“ Antworten. In diesem Zusammenhang ist ein genauerer Blick auf die Mennoniten von Interesse, deren Tradition dem Pazifismus breiten Raum gibt und die daher der Ökumene heute wichtige Denkanstöße bieten können. Die Studientagung will Einblicke in die aktuelle Debatte geben und Hintergründe erläutern.


Bitte melden Sie sich frühzeitig zu den Studienveranstaltungen an, da Veranstaltungen bei zu wenig angemeldeten Personen nicht durchgeführt werden können.



Beginn So., 12.02.2023, 18:00 Uhr
Ende Di., 14.02.2023, 13:00 Uhr
Veranstaltungsort Haus Immaculata, Mallinckrodtstraße 1, 33098 Paderborn
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Theologie im Fernkurs ist ein Arbeitsbereich
der Domschule Würzburg.